Silver Cloud
Reisen mit Stil: Silversea
- Trinkgelder bereits inkludiert
- Nur Suiten an Bord der Luxusschiffe
- 24 Stunden Butler-Service
Weitere Reisedetails
Reiseverlauf
Antarktis-Kreuzfahrt mit Silver Cloud

Puerto Williams, Chile
An der Nordküste der Insel Navarino, die zur Inselgruppe Feuerland gehört, liegt Puerto Williams. Die chilenische Stadt ist die Hauptstadt der Provinz Antártica Chilena, zu der außerdem noch die Kommunen Cabo de Hornos und Antártica gehören, die beide von Puerto Williams aus verwaltet werden. Am Beagle-Kanal gelegen, gilt Puerto Williams als südlichste Stadt der Welt, wenngleich die nächstgelegene Stadt Ushuaia ihr den Titel aufgrund der deutlich höheren Bevölkerungsanzahl strittig macht. Seit einiger Zeit verzeichnet die Stadt einen Aufschwung im Tourismussektor. Sie kann auf dem Land-, Luft- und Wasserweg erreicht werden und ist häufig der Ausgangspunkt für Reisen in das chilenische Antarktisterritorium, weshalb Kreuzfahrtschiffe hier ebenfalls Halt machen.
Erste Ansiedlungen auf der Insel Navarino lassen sich auf die Mitte des 19. Jahrhunderts datieren. Anglikanische Missionare besiedelten kurzzeitig die Region, doch die Besiedlung wurde erst gegen Ende des Jahrhunderts dauerhaft. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der deutsche Priester und Ethnologe Martin Gusinde durch seine ethnographischen Untersuchungen zu einer wichtigen Persönlichkeit. Seinen Forschungen zu den Wassernomaden, den sogenannten Yámana, die im ausgehenden 19. Jahrhundert auf Feuerland siedelten, ist heute das örtliche Museum gewidmet.
Sehenswürdigkeiten
In Puerto Williams selbst kann man das erste dort erbaute Haus aus dem Jahr 1953 besichtigen. Die ehemalige Radiostation ist in traditionell-patagonischer Architektur erbaut worden. Daneben ist die Kirche Nuestra Señora del Carmen das wohl markanteste Gebäude der Stadt. Sie fällt durch ihre moderne Architektur mit norwegischen Einflüssen auf. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Museum Martin Gusinde. Der Kultur und dem Leben der Yámana kann man im östlich von Puerto Williams gelegenen Dorf Villa Ukika näher kommen. Hier leben die letzten Vertreter der ursprünglichen Siedler.
Puerto Williams ist bei Touristen auch ein beliebter Ausgangspunkt für Tagesausflüge und Trekking Touren. Verschiedene Wanderrouten führen beispielsweise entlang der Wasserfälle Cascada de la Virgen und Cascada Los Bronces. Die unberührte Natur des südlichen Chiles erlebt man am besten im nahe gelegenen Nationalpark Kap Hoorn. An Deck der Kreuzfahrtschiffe oder Fähren sollte man unbedingt Ausschau nach den großen Pinguinbeständen der Region halten. Entlang der gigantischen Gletscher sind die Tiere heimisch. Die Gletscher locken auch Outdoor begeisterte Besucher nach Puerto Williams. Bei besten Bedingungen kann man durch die Berge und Täler Trekking Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade unternehmen. Empfehlenswert ist beispielsweise der Wanderweg, Circuito de los Dientes, der um das Bergmassiv von Puerto Williams führt und keine extremen Anforderungen an die Kondition stellt. Nach viel frischer Luft kann man in der originellen Kneipe Micalvi einkehren, die auf einem ehemaligen deutschen Rheindampfer untergebracht ist. Alternativ bietet das Puerto Luisa Café am Anleger für Passagierschiffe Heißgetränke und Süßspeisen mit Blick auf den Beagle-Kanal.
Wissenswertes
Insbesondere im Süden von Chile hat die deutsche Küche ihre Spuren hinterlassen. Kuchen, Apfelstrudel, Christstollen zur Weihnachtszeit sowie Wurstsalat und Bratwurst mit Kartoffelpüree sind keine Seltenheit auf den Speisekarten. So kann man kulinarisch in der südlichsten Stadt der Welt ein bisschen Heimat finden.
An der Nordküste der Insel Navarino, die zur Inselgruppe Feuerland gehört, liegt Puerto Williams. Die chilenische Stadt ist die Hauptstadt der Provinz Antártica Chilena, zu der außerdem noch die Kommunen Cabo de Hornos und Antártica gehören, die beide von Puerto Williams aus verwaltet werden. Am Beagle-Kanal gelegen, gilt Puerto Williams als südlichste Stadt der Welt, wenngleich die nächstgelegene Stadt Ushuaia ihr den Titel aufgrund der deutlich höheren Bevölkerungsanzahl strittig macht. Seit einiger Zeit verzeichnet die Stadt einen Aufschwung im Tourismussektor. Sie kann auf dem Land-, Luft- und Wasserweg erreicht werden und ist häufig der Ausgangspunkt für Reisen in das chilenische Antarktisterritorium, weshalb Kreuzfahrtschiffe hier ebenfalls Halt machen.
Erste Ansiedlungen auf der Insel Navarino lassen sich auf die Mitte des 19. Jahrhunderts datieren. Anglikanische Missionare besiedelten kurzzeitig die Region, doch die Besiedlung wurde erst gegen Ende des Jahrhunderts dauerhaft. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der deutsche Priester und Ethnologe Martin Gusinde durch seine ethnographischen Untersuchungen zu einer wichtigen Persönlichkeit. Seinen Forschungen zu den Wassernomaden, den sogenannten Yámana, die im ausgehenden 19. Jahrhundert auf Feuerland siedelten, ist heute das örtliche Museum gewidmet.
Sehenswürdigkeiten
In Puerto Williams selbst kann man das erste dort erbaute Haus aus dem Jahr 1953 besichtigen. Die ehemalige Radiostation ist in traditionell-patagonischer Architektur erbaut worden. Daneben ist die Kirche Nuestra Señora del Carmen das wohl markanteste Gebäude der Stadt. Sie fällt durch ihre moderne Architektur mit norwegischen Einflüssen auf. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Museum Martin Gusinde. Der Kultur und dem Leben der Yámana kann man im östlich von Puerto Williams gelegenen Dorf Villa Ukika näher kommen. Hier leben die letzten Vertreter der ursprünglichen Siedler.
Puerto Williams ist bei Touristen auch ein beliebter Ausgangspunkt für Tagesausflüge und Trekking Touren. Verschiedene Wanderrouten führen beispielsweise entlang der Wasserfälle Cascada de la Virgen und Cascada Los Bronces. Die unberührte Natur des südlichen Chiles erlebt man am besten im nahe gelegenen Nationalpark Kap Hoorn. An Deck der Kreuzfahrtschiffe oder Fähren sollte man unbedingt Ausschau nach den großen Pinguinbeständen der Region halten. Entlang der gigantischen Gletscher sind die Tiere heimisch. Die Gletscher locken auch Outdoor begeisterte Besucher nach Puerto Williams. Bei besten Bedingungen kann man durch die Berge und Täler Trekking Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade unternehmen. Empfehlenswert ist beispielsweise der Wanderweg, Circuito de los Dientes, der um das Bergmassiv von Puerto Williams führt und keine extremen Anforderungen an die Kondition stellt. Nach viel frischer Luft kann man in der originellen Kneipe Micalvi einkehren, die auf einem ehemaligen deutschen Rheindampfer untergebracht ist. Alternativ bietet das Puerto Luisa Café am Anleger für Passagierschiffe Heißgetränke und Süßspeisen mit Blick auf den Beagle-Kanal.
Wissenswertes
Insbesondere im Süden von Chile hat die deutsche Küche ihre Spuren hinterlassen. Kuchen, Apfelstrudel, Christstollen zur Weihnachtszeit sowie Wurstsalat und Bratwurst mit Kartoffelpüree sind keine Seltenheit auf den Speisekarten. So kann man kulinarisch in der südlichsten Stadt der Welt ein bisschen Heimat finden.

Auf See
Südgeorgien, Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
Südgeorgien ist eine Insel im Südatlantik und gehört zur gleichnamigen Inselgruppe. Sie liegt etwa 1400 Kilometer von der südamerikanischen Küste entfernt, um einiges südöstlicher noch als die Falklandinseln. Zur Inselgruppe Südgeorgien gehören unter anderem die Pickersgillinseln, die Welcomeinseln, die Willisinseln und zwei Felsenansammlungen mit den Namen Clerke Rocks und Shag Rocks. Die Insel Südgeorgien ist etwa 160 Kilometer lang und bis zu 30 Kilometer breit. Sie ist weitgehend unbewohnt, denn die Landschaft ist stark zerklüftet und zu einem großen Teil von Eis bedeckt, weswegen eine dauerhafte Besiedlung kaum möglich ist. Lediglich an der Ostküste gehen einige Forscher am King Edward Point ihrer Arbeit nach und im Hauptort Grytviken lebt ein Marineoffizier mit Frau und Kind. Politisch gehört Südgeorgien, wie auch die Falklandinseln, zu Großbritannien. Entdeckt wurde Südgeorgien vermutlich 1675 von dem britischen Kaufmann Anthony de la Roché, der vor Kap Hoorn vom Kurs abkam und dabei auf die gebirgige Insel weiter östlich stieß. So war Südgeorgien zunächst auch als „Roche-Insel“ in den Landkarten verzeichnet. Ihren heutigen Namen erhielt die Insel durch den Seefahrer und Entdecker James Cook. Auf der Suche nach antarktischen Festland landete Cook in Südgeorgien und hielt die Hauptinsel zunächst sogar für das Ziel seiner Reise. Was nicht verwunderlich ist, denn noch heute treiben mächtige Eisberge vor den Küsten, die höher als Ihr Kreuzfahrtschiff sein können. Die Nähe zur Antarktis ist also allgegenwärtig. James Cook kartografierte schließlich die Insel und nannte sie zu Ehren des Königs Georg III. „Isle of Georgia“.
Sehenswürdigkeiten
Das Wetter auf der Insel ist meist rau und unwirtlich: ein herrliches Klima also, um sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und sich verbunden zu fühlen mit der dramatisch-schönen und eisigen Naturkulisse! Insgesamt ist es im Norden der Insel etwas ruhiger, weil dieser im Windschatten der Berge liegt. Bis Juni fällt der erste Schnee und im Sommer (dann, wenn bei uns Winter herrscht) steigen die Tagestemperaturen auf maximal 10 °C. Südgeorgien trumpft mit gewaltigen Bergmassiven auf, gleich 11 davon sind über 2000 Meter hoch. Der höchste Berg ist der Mount Paget mit 2934 Metern. Pflanzen findet man auf der Insel nur an den Hängen der Fjorde, wobei es sich weitgehend um Moose, Gräser und Flechten handelt. Nicht nur Vogelkundler kommen auf der Insel voll auf ihre Kosten: Königspinguine, Goldschopfpinguine und zahlreiche Seevogelarten begeistern jeden Besucher. Zudem tummeln sich an den Stränden und Klippen Seeleoparden, Seeelefanten und auch einige Seebären – und damit ist nicht Ihr Kapitän und seine Crew gemeint! Der Subantarktische Seebär ist eine Robbenart, die bis zu 1.80 Meter lang werden kann und auf den Inseln rund um die Antarktis lebt. Die Männchen tragen ein einzelnes Haarbüschel auf dem Kopf, was sie besonders putzig aussehen lässt.
Wissenswertes
Obwohl Südgeorgien, bis auf drei feste Bewohner im Hauptort Grytviken, praktisch menschenleer ist, liegen in einigen Buchten doch recht beachtliche Siedlungen. Grytviken zum Beispiel verfügt sogar über eine Kirche und ein kleines Museum. Die Orte Leith Harbour, Stromness oder Husvik erscheinen von Weitem wie gewöhnliche, kleine Küstenorte. Näher betrachtet, bieten sich dem Blick jedoch lediglich Ruinen und wahre Geisterdörfer. Die ehemaligen Walfangstationen sind seit dem Ende des 1960er Jahren nicht mehr bewohnt und größtenteils für den Zutritt gesperrt.
Südgeorgien ist eine Insel im Südatlantik und gehört zur gleichnamigen Inselgruppe. Sie liegt etwa 1400 Kilometer von der südamerikanischen Küste entfernt, um einiges südöstlicher noch als die Falklandinseln. Zur Inselgruppe Südgeorgien gehören unter anderem die Pickersgillinseln, die Welcomeinseln, die Willisinseln und zwei Felsenansammlungen mit den Namen Clerke Rocks und Shag Rocks. Die Insel Südgeorgien ist etwa 160 Kilometer lang und bis zu 30 Kilometer breit. Sie ist weitgehend unbewohnt, denn die Landschaft ist stark zerklüftet und zu einem großen Teil von Eis bedeckt, weswegen eine dauerhafte Besiedlung kaum möglich ist. Lediglich an der Ostküste gehen einige Forscher am King Edward Point ihrer Arbeit nach und im Hauptort Grytviken lebt ein Marineoffizier mit Frau und Kind. Politisch gehört Südgeorgien, wie auch die Falklandinseln, zu Großbritannien. Entdeckt wurde Südgeorgien vermutlich 1675 von dem britischen Kaufmann Anthony de la Roché, der vor Kap Hoorn vom Kurs abkam und dabei auf die gebirgige Insel weiter östlich stieß. So war Südgeorgien zunächst auch als „Roche-Insel“ in den Landkarten verzeichnet. Ihren heutigen Namen erhielt die Insel durch den Seefahrer und Entdecker James Cook. Auf der Suche nach antarktischen Festland landete Cook in Südgeorgien und hielt die Hauptinsel zunächst sogar für das Ziel seiner Reise. Was nicht verwunderlich ist, denn noch heute treiben mächtige Eisberge vor den Küsten, die höher als Ihr Kreuzfahrtschiff sein können. Die Nähe zur Antarktis ist also allgegenwärtig. James Cook kartografierte schließlich die Insel und nannte sie zu Ehren des Königs Georg III. „Isle of Georgia“.
Sehenswürdigkeiten
Das Wetter auf der Insel ist meist rau und unwirtlich: ein herrliches Klima also, um sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und sich verbunden zu fühlen mit der dramatisch-schönen und eisigen Naturkulisse! Insgesamt ist es im Norden der Insel etwas ruhiger, weil dieser im Windschatten der Berge liegt. Bis Juni fällt der erste Schnee und im Sommer (dann, wenn bei uns Winter herrscht) steigen die Tagestemperaturen auf maximal 10 °C. Südgeorgien trumpft mit gewaltigen Bergmassiven auf, gleich 11 davon sind über 2000 Meter hoch. Der höchste Berg ist der Mount Paget mit 2934 Metern. Pflanzen findet man auf der Insel nur an den Hängen der Fjorde, wobei es sich weitgehend um Moose, Gräser und Flechten handelt. Nicht nur Vogelkundler kommen auf der Insel voll auf ihre Kosten: Königspinguine, Goldschopfpinguine und zahlreiche Seevogelarten begeistern jeden Besucher. Zudem tummeln sich an den Stränden und Klippen Seeleoparden, Seeelefanten und auch einige Seebären – und damit ist nicht Ihr Kapitän und seine Crew gemeint! Der Subantarktische Seebär ist eine Robbenart, die bis zu 1.80 Meter lang werden kann und auf den Inseln rund um die Antarktis lebt. Die Männchen tragen ein einzelnes Haarbüschel auf dem Kopf, was sie besonders putzig aussehen lässt.
Wissenswertes
Obwohl Südgeorgien, bis auf drei feste Bewohner im Hauptort Grytviken, praktisch menschenleer ist, liegen in einigen Buchten doch recht beachtliche Siedlungen. Grytviken zum Beispiel verfügt sogar über eine Kirche und ein kleines Museum. Die Orte Leith Harbour, Stromness oder Husvik erscheinen von Weitem wie gewöhnliche, kleine Küstenorte. Näher betrachtet, bieten sich dem Blick jedoch lediglich Ruinen und wahre Geisterdörfer. Die ehemaligen Walfangstationen sind seit dem Ende des 1960er Jahren nicht mehr bewohnt und größtenteils für den Zutritt gesperrt.
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| Termin | |
|---|---|
| Innenkabine | --,- € |
| Außenkabine | --,- € |
| Balkonkabine | 25.150,00 € |
| Suite | 33.850,00 € |


