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Stettin (Odermündung), Polen

Allgemeine Informationen
Stettin wuchs ab dem 12. Jahrhundert aus zwei deutschen und einer wendischen Siedlung zusammen. Die Wenden lebten im 07. Jahrhundert in Nord- und Ostdeutschland und werden auch „Elbslawen“genannt. Im 14. Jahrhundert war die damalige Hansestadt Stettin eine Residenzstadt Pommerns und gelangte 1630 für rund 90 Jahre in schwedischen Besitz. Durch den so genannten Stockholmer Frieden wurde Stettin 1720 Preußisch. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges blieb Stettin zunächst unter deutscher Verwaltung. Im Juni 1945 übergab die russische Besatzungsmacht die Stadt entgegen der alliierten Vereinbarungen an Polen. Die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben. Heute hat sich der Großraum Stettin, mit über einer Million Einwohner, zu einer grenzüberschreitenden Metropolregion entwickelt. In Stettin selbst leben rund 408.000 Menschen.


 

Sehenswürdigkeiten
Bei Stettin beginnen sich zahlreiche Flussarme von der Oder abzutrennen. Ein breites Delta öffnet sich, das Stettin viele Flussinseln beschert. Bevor sich die zwei Hauptarme der Oder wieder vereinen und schließlich in das Stettiner Haff übergehen, zweigt sich von ihnen noch ein großer Binnensee ab. Der Dammscher See beginnt noch auf dem Stadtgebiet von Stettin und ist bis zu vier Kilometer breit. Südlich an Stettin grenzt die umwerfende Auenlandschaft des Unteren Odertals, das Sie auf dieser Flusskreuzfahrt ebenfalls kennenlernen. Die Stadt ist von bewaldeten Hügeln und herrlichen Heidelandschaften umgeben. Der historische Stadtkern liegt am westlichen Ufer der Westoder, die Neustadt stammt aus der Gründerzeit und grenzt unmittelbar daran. Nicht der komplette Stadtkern konnte nach den erheblichen Kriegszerstörungen wieder aufgebaut werden. Dennoch begeistert Stettin mit charmanten Straßenzügen, maritimem Charme und zahlreichen historischen Bauwerken. Erleben Sie das rekonstruierte Schloss der Herzöge von Pommern, das Alte Rathaus und den Heumarkt. Das bekannteste Panorama Stettins bilden die Hakenterrassen mit den monumentalen Bauten der Seefahrthochschule, des Stadtmuseums und des Regierungsgebäudes der Wojewodschaft Westpommern. Zur Oder hin führt hier eine prächtige Freitreppe, die von zwei Jugendstilpavillons flankiert wird.


 

Wissenswertes
Mit Altendamm besitzt Stettin östlich der Altstadt einen zweiten Stadtkern. Beide Zentren sind getrennt durch den Seehafen und zahlreiche Nebenarme der Oder. Altendamm hat, im Gegensatz zu allen anderen Stettiner Stadtteilen, eine eigenständige Stadtgeschichte vorzuweisen.


Landessprache
Polnisch


Währung
Sloty