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Kreuzfahrt trifft Karibikstrand: Royal Caribbean Group steigt bei Sandals ein

Kreuzfahrt-Wissen & Tipps
A new Era of Vocations

[13.10.2026] Die Karibik ist für die Royal Caribbean Group so etwas wie das eigene Wohnzimmer: Hier liegen ihre Privatinseln, hier verbringen jedes Jahr Millionen Gäste ihre Urlaubstage an Bord. Nun zieht der Konzern auch an Land ein: Gemeinsam mit Sandals and Beaches Resorts, einer der bekanntesten Hotelmarken der Region, entsteht eine strategische Partnerschaft im All Inclusive Bereich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Royal Caribbean Group übernimmt 50 % von Sandals and Beaches Resorts, für rund 3 Milliarden Dollar.
  • Sandals und Beaches bleiben eigenständige Marken mit eigener Führung.
  • Der Abschluss ist für Anfang 2027 geplant, vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen.
  • Für Gäste ändert sich vorerst nichts: Buchungen, Treueprogramme und der Betrieb an Bord und in den Resorts laufen wie gewohnt weiter.
CocoCay, Bahamas ©Royal Caribbean International

Was hinter der Partnerschaft steckt

Beide Unternehmen gründen ein gemeinsames Joint Venture, das von einem Board unter gemeinsamer Leitung geführt wird: Jason Liberty, Chairman und CEO der Royal Caribbean Group, und Adam Stewart, Executive Chairman von Sandals Resorts. Stewart, Sohn des Firmengründers, bleibt an der Spitze der Resortmarke und verantwortet deren langfristige Entwicklung.

Für die Reederei ist der Schritt ein klares Signal: Aus dem Kreuzfahrtkonzern wird zunehmend eine Urlaubsplattform. Zum Portfolio gehören bereits Royal Caribbean International, Celebrity Cruises und Silversea, dazu Privatziele wie Perfect Day at CocoCay sowie die für 2027 geplanten Celebrity River Cruises. Jason Liberty formuliert das Ziel so: Man wolle aus dem Urlaub des Lebens ein Leben voller Urlaube machen.

Wer ist Sandals?

Gegründet wurde Sandals 1981 auf Jamaika von Gordon „Butch“ Stewart. Unter dem Namen Sandals laufen heute Resorts ausschließlich für Erwachsene, verteilt auf Jamaika, Antigua, St. Lucia, die Bahamas, Barbados, Grenada, Curaçao sowie St. Vincent und die Grenadinen. Die Schwestermarke Beaches richtet sich an Familien und ist auf Jamaika sowie auf Turks und Caicos zu Hause, weitere Häuser sind geplant. Insgesamt umfasst das Portfolio rund 20 Resorts.

© Meg von Haartman / Unsplash. Sandals South Coast

Was bedeutet das für Kreuzfahrtgäste?

Kurzfristig: nichts. Schiffe werden nicht an den Resorts anlegen, und Tagespässe für Kreuzfahrtgäste sind nicht Teil der Vereinbarung. Spannend wird es mittelfristig. Branchenbeobachter halten etwa Vorteile über die Treueprogramme für denkbar, ähnlich wie es innerhalb der Reedereifamilie bereits möglich ist, Punkte markenübergreifend einzusetzen. Offiziell angekündigt ist dazu allerdings noch nichts.

FAQ

Kauft Royal Caribbean Sandals komplett?
Nein. Die Royal Caribbean Group erwirbt eine Beteiligung von 50 %. Sandals und Beaches bleiben eigenständige Marken.

Wann wird die Partnerschaft wirksam?
Der Abschluss ist für Anfang 2027 geplant, vorausgesetzt, alle Genehmigungen liegen vor.

Ändert sich etwas an bestehenden Kreuzfahrtbuchungen?
Nein. Buchungen, Bordabläufe und Treueprogramme laufen unverändert weiter.

Kann man künftig Kreuzfahrt und Sandals Resort zusammen buchen?
Die Unternehmen wollen prüfen, wie Gäste leichter Urlaubserlebnisse aus beiden Welten entdecken können. Konkrete Kombinationen sind bislang nicht angekündigt.

Karibik ganz nach Ihrem Geschmack

Wer schon heute Lust auf türkisfarbenes Wasser und warme Abende unter Palmen hat, muss nicht bis 2027 warten. Eine Karibikkreuzfahrt lässt sich wunderbar mit ein paar zusätzlichen Tagen an Land verbinden. Unser Team in Hamburg berät Sie gern persönlich unter 040 377072-500.

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