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Lorient, Frankreich

Allgemeine Informationen
L’Orient heißt Orient. Lorient heißt deswegen so, weil das der französische Hafen war, über den Seide, Gold und Gewürze nach Frankreich transportiert wurden. Heute ist es der größte Fischereihafen Frankreichs. Diese moderne Stadt in der Bretagne ist untypisch für die Landschaft. Sie ist vollständig modern. Der Staat übernahm 1770 den Hafen von der französischen Ostindien-Kompanie. Napoleon ließ ihn als Kriegshafen ausbauen, was der Stadt später zum Verhängnis wurde: Im Zweiten Weltkrieg okkupierte die Deutsche Wehrmacht Lorient und nutzte hier U-Boot-Bunker. Die Alliierten bombardierten die Stadt so lange, bis die Versorgungslinien abgeschnitten waren. Leider wurde dabei die Stadt mit ihren Jugendstilbauten vollständig zerstört. Lorient wurde nach dem Krieg im Sinne der ville nouvelle wieder errichtet. Heute führt eine Etappe der Tour de France von Saint-Meen-le-Grand nach Lorient. Die Stadt verfügt auch über einen schönen Yachthafen, den Port de Plaisance.


 

Sehenswürdigkeiten
Das „Festival interceltique de Lorient“ lockt jedes Jahr im Juli/August tausende Besucher an. Lorient ist das europäische Zentrum keltischer Traditionen. Zwei Wochen können Sie Musiker, Filmemacher und Künstler bei dem umfangreichen Programm bestaunen. Das Le Grand Théâtre eröffnete 2003 wieder, 60 Jahre, nachdem es zerstört worden war. Die La Base de sous-marins de Keroman (1942-1943) ist die U-Boot-Festung der Deutschen im Zweiten Weltkrieg. Sie können sie auf einer Führung besichtigen. Im Turm Davis (La Tour Davis) ist ein Marine-Museum untergebracht, das sich mit der Geschichte der Besetzung und Bombardierung 1942-43 beschäftigt. Ein Tauch-Simulator wird auch gezeigt. Sehr sehenswert ist auch die Kunst-Gallerie Faouëdic


 

Wissenswertes
Im Le Pécharmant in der Rue Carnel können Sie bretonische Weine zu internationaler Küche genießen.


Landessprache
Französisch


Währung
Euro