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Lobito, Angola

Allgemeine Informationen
Lobito liegt in einem geschützten Naturhafen auf einer etwa fünf Kilomter langen Dünenlandzunge. 1843 setzte das portugiesische Königshaus den ersten Stadtrat ein und zur Jahrhundertwende nahm der Hafen seinen Betrieb auf. Das damals portugiesische Angola wurde ab 1928 von einer neuen Eisenbahnlinie erschlossen und Lobito war fortan mit den ehemaligen belgischen Kolonien Kongo und Sambia verbunden. Der Hafen und die Eisenbahnlinie verfielen in der Zeit des Bürgerkrieges (1975–2002) zunehmend. Nachdem 2002 der Friedensprozess griff, gewann die Bahn ihre Funktion als Lebensader der Stadt zurück und der Hafen wurde wieder aufgebaut.


 

Sehenswürdigkeiten
Die 200.000-Einwohner-Stadt wurde einst auf einer Sandbank errichtet, die Restinga genannt wird. An der Spitze dieser Halbinsel finden Sie wunderbare Sandstrände und ausgewiesene Badeplätze. Auch Restaurants und andere Freizeitangebote sind hier angesiedelt. Sehenswert in Lobito ist auch der alte Gouverneurspalast. Zudem befinden sich auf der Restinga viele prächtige Häuser der ehemals wohlhabenden Einwohner der Stadt.


 

Wissenswertes
Der Hafen von Lobito wird stark ausgebaut und soll einmal den überlasteten Hafen der Hauptstadt Luanda ergänzen. Die alten Lagerhäuser sind abgerissen worden und ein zusätzliches Containerterminal entsteht. Viele der Modernisierungsprojekte werden von chinesischen Firmen ausgeführt.


Landessprache
Portugiesisch, Umbundu


Währung
Kwanza