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Kanton (Guangzhou), China

Allgemeine Informationen
Guangzhou, in der westlichen Welt bekannt unter dem Namen Kanton, ist eine Stadt im Süden Chinas. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Guangdong und hat etwa 3.200.000 Einwohner. Historische Forschungen lassen vermuten, dass das Gebiet seit dem neunten Jahrhundert vor Christus durchgängig besiedelt ist. Am Perlfluss gelegen, ist die Stadt Ausgangspunkt der sogenannten Seidenstraße auf dem Meer. Ihre unmittelbare Nähe zu Hongkong hat für Guangzhou einen positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung gehabt: Den wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt durch den Handel mit südasiatischen Ländern, unter anderem Indien und Arabien. Guangzhou wird von den Chinesen gerne als Fabrik der Welt bezeichnet. Hier findet zweimal jährlich Chinas größte Exportmesse, die Chinese Export Commodities Fair (CECF), statt. Seit 2005 wird hier der, mit einer Höhe von 610 m, größte Fernsehturm Chinas errichtet.


 

Sehenswürdigkeiten
Mit 93 Hektar ist der Yuexiu Park die größte öffentliche Grünfläche in Guangzhou. In ihm findet man dem Zhenhai Turm. Dieser 28 Meter hohe, fünfstöckige Turm wurde zu Beginn der Regierungszeit der Ming-Dynastie, also etwa um 1380, auf dem Berg Yuexiu erbaut. Ebenfalls im Park findet man das Sun Yat Sen Monument. Dieses Denkmal wurde 1929 auf dem Yue Jing Berg, der südlichsten Erhebung der Yuexu Berge, errichtet. Das Monument ist aus Marmor und wird als Aussichtspunkt genutzt. Zum einen kann man den Rundblick von den mit aufwändigen Blumenmustern gestalteten Terrassen am Fuß des Monuments genießen, oder aber man klettert über eine enge Wendeltreppe zur Spitze und gelangt dort auf eine quadratische Plattform. Unterhalb des Berges gelangt man zur Skulptur der fünf Ziegenböcke. Sie wurde 1959 erbaut und ist ein Symbol der Stadt. Der Legende nach sollen fünf Götter auf den Ziegenböcken vom Himmel gestiegen sein und Ähren an die Bevölkerung verteilt haben. Ein beliebtes Ausflugziel ist der Guangxiao Tempel. Die Anlage ist die älteste in Guangzhou. Der Tempel der sechs Banyan Bäume wurde im Jahre 537 angelegt. Der Name entstammt einer Kalligraphie des Dichters Su Dongpo. Im Tempel steht eine aufwändig gestaltete, äußerst sehenswerte Blumenpagode, auch Pagode der tausend Buddhas genannt. Vom obersten Geschoß hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt. Sehr lohnenswert ist ein Besuch der Huaishen Moschee, die auch Moschee zum Gedenken an die Weisen genannt wird. Sie diente früher als Leuchtturm für die Schiffe auf dem Perlfluss und wird wegen ihrer glatten Oberfläche auch glatte Pagode genannt.


 

Wissenswertes


Landessprache
Chinesisch (Mandarin)


Währung
Renminbi