MS Katharina von Bora
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- Große Routenvielfalt auf Meer und Fluss
- Die Bordwährung ist Euro

go7seas Gruselige Oktoberwochen
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Goldene Oktober-Wochen: Extra Ausflugsguthaben
Weitere Reisedetails
Reiseverlauf
Die Schönheit der Ostseeinseln
Potsdam, Deutschland
Potsdam steht bereits seit 1990 auf der Liste der UNSESCO-Weltkulturerben, und zwar als größtes Ensemble in Deutschland. Sie erleben eine der geschichtsträchtigsten und architektonisch reizvollsten Städte des Landes. Zudem ist Potsdam in eine einmalig schöne Seenlandschaft eingebettet. Alleine zwanzig Gewässer befinden sich direkt auf dem Gebiet der 160.000-Einwohner-Stadt, im ländlichen Umland liegen viele weitere idyllische Seen. Viele davon sind durch die Havel miteinander verbunden. Erstmals in einer Urkunde erwähnt wurde Potsdam im Jahre 993, 1345 erhielt der Ort die Stadtrechte. König Friedrich Wilhelm I. ließ die Stadt zur Garnisonsstadt ausbauen und errichtete die Garnisonkirche, die Kirche St. Nikolai und die Heilig-Geist-Kirche. Absolut prägend für Potsdam wurde schließlich Friedrich Wilhelms Sohn, Friedrich der Große. Er ließ das Zentrum der Stadt neu gestalten, baute das prunkvolle Neue Palais und das Stadtschloss. Schloss Sanssouci entstand ab 1745 als Sommersitz für den „Alten Fritz“. 1945 fand im Schloss Cecilienhof die Potsdamer Konferenz statt. Die Siegermächte aus dem Zweiten Weltkrieg, USA, Vereinigtes Königreich und die Sowjetunion, besiegelten hier die Besatzung Deutschlands und dessen Aufteilung in vier Zonen. Während des Kalten Krieges wurde die Glienicker Brücke in Potsdam zum Austausch von Spionen zwischen Ost und West genutzt, und gelangte so zu Bekanntheit.
Sehenswürdigkeiten
Erleben Sie auf dieser Flusskreuzfahrt die berühmten Wahrzeichen Potsdams! Zunächst denkt man hierbei natürlich an das Schloss Sanssouci. Friedrich der Große selbst zeichnete die ersten Entwürfe, nach denen das Rokoko-Schloss schließlich geplant und erbaut wurde. Etwa zwei Kilometer westlich des Schlosses liegt das Neue Palais von 1760. Der Weg zu dem Barockschloss, das noch um einiges monumentaler wirkt als Schloss Sanssouci, führt durch den herrlichen Park Sanssouci. Ein weiteres im Bunde der bekannten Potsdamer Schlösser ist ein Neubau nach altem Vorbild: Das im Zweiten Weltkrieg beschädigte und später gesprengte Stadtschloss, wurde 2010 bis 2014 rekonstruiert und beherbergt heute das Brandenburgische Parlament. Das Stadtschloss ist heute das größte Gebäude Potsdams. Unweit des Parlamentes liegt das bekannte Holländische Viertel, das wiederum das größte Bauensemble im holländischen Stil außerhalb der Niederlande in Europa ist. Wer in Potsdam ist, der sollte unbedingt einen Besuch der Filmstudios Babelsberg ins Auge fassen. Sie sind die größten Filmstudios Europas und die Liste der hier seit 1912 entstandenen Filmklassiker und Blockbuster ist schier endlos. Studiotouren sind nur nach vorheriger Anfrage von montags bis freitags möglich. Der angrenzende Filmpark Babelsberg allerdings, ist von April bis November annähernd täglich geöffnet (unterschiedliche Ruhetage ausgenommen) und lockt mit allerhand Action und Unterhaltung rund um das Thema Film, Fernsehen und Kino. Unter anderem können Sie hier eine Führung durch die Original-Außenkulissen der Serie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ unternehmen.
Wissenswertes
Mit dem Mauerbau 1961 wurde Potsdam von Westberlin abgeschnitten. Kurios ist hierbei die Geschichte von Berlin-Steinstücken. Die Ortslage gehört zwar zu Berlin-Wannsee, befindet sich geografisch aber auf dem Gebiet von Potsdam-Babelsberg in Brandenburg. Das führte dazu, dass Steinstücken zur bundesrepublikanischen Exklave in der DDR wurde, umgeben von einer eigenen Mauer. Im Rahmen eines Gebietsaustausches erhielt Steinstücken 1971 einen Korridor, der das Gebiet wieder mit Westberlin verband. Die neue Zugangsstraße, beidseitig von Grenzanlagen flankiert, machte Steinstücken damals zu einem beliebten Ausflugsziel für Tagestouristen aus Westberlin.
Potsdam steht bereits seit 1990 auf der Liste der UNSESCO-Weltkulturerben, und zwar als größtes Ensemble in Deutschland. Sie erleben eine der geschichtsträchtigsten und architektonisch reizvollsten Städte des Landes. Zudem ist Potsdam in eine einmalig schöne Seenlandschaft eingebettet. Alleine zwanzig Gewässer befinden sich direkt auf dem Gebiet der 160.000-Einwohner-Stadt, im ländlichen Umland liegen viele weitere idyllische Seen. Viele davon sind durch die Havel miteinander verbunden. Erstmals in einer Urkunde erwähnt wurde Potsdam im Jahre 993, 1345 erhielt der Ort die Stadtrechte. König Friedrich Wilhelm I. ließ die Stadt zur Garnisonsstadt ausbauen und errichtete die Garnisonkirche, die Kirche St. Nikolai und die Heilig-Geist-Kirche. Absolut prägend für Potsdam wurde schließlich Friedrich Wilhelms Sohn, Friedrich der Große. Er ließ das Zentrum der Stadt neu gestalten, baute das prunkvolle Neue Palais und das Stadtschloss. Schloss Sanssouci entstand ab 1745 als Sommersitz für den „Alten Fritz“. 1945 fand im Schloss Cecilienhof die Potsdamer Konferenz statt. Die Siegermächte aus dem Zweiten Weltkrieg, USA, Vereinigtes Königreich und die Sowjetunion, besiegelten hier die Besatzung Deutschlands und dessen Aufteilung in vier Zonen. Während des Kalten Krieges wurde die Glienicker Brücke in Potsdam zum Austausch von Spionen zwischen Ost und West genutzt, und gelangte so zu Bekanntheit.
Sehenswürdigkeiten
Erleben Sie auf dieser Flusskreuzfahrt die berühmten Wahrzeichen Potsdams! Zunächst denkt man hierbei natürlich an das Schloss Sanssouci. Friedrich der Große selbst zeichnete die ersten Entwürfe, nach denen das Rokoko-Schloss schließlich geplant und erbaut wurde. Etwa zwei Kilometer westlich des Schlosses liegt das Neue Palais von 1760. Der Weg zu dem Barockschloss, das noch um einiges monumentaler wirkt als Schloss Sanssouci, führt durch den herrlichen Park Sanssouci. Ein weiteres im Bunde der bekannten Potsdamer Schlösser ist ein Neubau nach altem Vorbild: Das im Zweiten Weltkrieg beschädigte und später gesprengte Stadtschloss, wurde 2010 bis 2014 rekonstruiert und beherbergt heute das Brandenburgische Parlament. Das Stadtschloss ist heute das größte Gebäude Potsdams. Unweit des Parlamentes liegt das bekannte Holländische Viertel, das wiederum das größte Bauensemble im holländischen Stil außerhalb der Niederlande in Europa ist. Wer in Potsdam ist, der sollte unbedingt einen Besuch der Filmstudios Babelsberg ins Auge fassen. Sie sind die größten Filmstudios Europas und die Liste der hier seit 1912 entstandenen Filmklassiker und Blockbuster ist schier endlos. Studiotouren sind nur nach vorheriger Anfrage von montags bis freitags möglich. Der angrenzende Filmpark Babelsberg allerdings, ist von April bis November annähernd täglich geöffnet (unterschiedliche Ruhetage ausgenommen) und lockt mit allerhand Action und Unterhaltung rund um das Thema Film, Fernsehen und Kino. Unter anderem können Sie hier eine Führung durch die Original-Außenkulissen der Serie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ unternehmen.
Wissenswertes
Mit dem Mauerbau 1961 wurde Potsdam von Westberlin abgeschnitten. Kurios ist hierbei die Geschichte von Berlin-Steinstücken. Die Ortslage gehört zwar zu Berlin-Wannsee, befindet sich geografisch aber auf dem Gebiet von Potsdam-Babelsberg in Brandenburg. Das führte dazu, dass Steinstücken zur bundesrepublikanischen Exklave in der DDR wurde, umgeben von einer eigenen Mauer. Im Rahmen eines Gebietsaustausches erhielt Steinstücken 1971 einen Korridor, der das Gebiet wieder mit Westberlin verband. Die neue Zugangsstraße, beidseitig von Grenzanlagen flankiert, machte Steinstücken damals zu einem beliebten Ausflugsziel für Tagestouristen aus Westberlin.

Lehnitz, Deutschland
Die Gemeinde Lehnitz feierte im Jahr 2000 ihren 650. Geburtstag. Bis in das 19. Jahrhundert hinein gehörte das damalige Bauerndorf zum Amt Oranienburg. Ein Versuch, die Entwicklung Lehnitz durch den Zuzug von Kolonistenfamilien voranzutreiben, scheiterte. 1801 zählte der Ort 51 Einwohner, drei Jahre später vernichtete ein Feuer die wenigen Häuser. Am Ende des Jahrhunderts jedoch, entwickelt sich Lehnitz schließlich zu einem Villenvorort für das nahe Berlin. Ausflugslokale entstanden und 1893 eröffnete am Lehnitzsee die erste Badeanstalt. Ein Bahnhalt wurde eingerichtet und mit der Fertigstellung des Oder-Havel-Kanals (1914) erhielt Lehnitz Anschluss an das Berliner Wasserstraßennetz. Nun konnten Ausflugsdampfer den Ort ansteuern und immer mehr wohlhabende Berliner ließen sich im nunmehr schick gewordenen Lehnitz nieder. In dieser Zeit entstanden zahlreiche ansehnliche Villen. 1975 bezog die Nationale Volksarmee der DDR ein Objekt in dem Ort, heute ist Lehnitz Bundeswehrstandort. Inzwischen leben hier über 2000 Menschen, Lehnitz ist nach wie vor ein beliebter Erholungsort und ist von Berlin aus mit der S-Bahn zu erreichen.
Sehenswürdigkeiten
Am Lehnitzsee erwarten Sie herrliche Sandstrände, die im Sommer zum Baden einladen. Dünen schmiegen sich an den See und in duftenden Kiefernwälder wird Ihr Landgang zu einem wahren Vergnügen! Genießen Sie einen erholsamen Spaziergang durch den Ort, bevor Ihre Flusskreuzfahrt
Sie in in den nächsten schönen Hafen führt. Die Lehnitzer Villen werden seit der Wiedervereinigung behutsam saniert und neue Lokale haben eröffnet. Wie schon zu Zeiten der Dampfschifffahrt, als Lehnitz zu einem renommierten Ausflugsziel avancierte, ist der Ort heute bei Kreuzfahrern wieder beliebt.
Wissenswertes
Durch den 1909 bis 1014 gebauten Oder-Havel-Kanal ist Lehnitz mit der Ostsee verbunden. Zum Kanal gehört die 1912 eingeweihte Lehnitz-Schleuse, die noch heute das größte Bauwerk der Region ist.
Die Gemeinde Lehnitz feierte im Jahr 2000 ihren 650. Geburtstag. Bis in das 19. Jahrhundert hinein gehörte das damalige Bauerndorf zum Amt Oranienburg. Ein Versuch, die Entwicklung Lehnitz durch den Zuzug von Kolonistenfamilien voranzutreiben, scheiterte. 1801 zählte der Ort 51 Einwohner, drei Jahre später vernichtete ein Feuer die wenigen Häuser. Am Ende des Jahrhunderts jedoch, entwickelt sich Lehnitz schließlich zu einem Villenvorort für das nahe Berlin. Ausflugslokale entstanden und 1893 eröffnete am Lehnitzsee die erste Badeanstalt. Ein Bahnhalt wurde eingerichtet und mit der Fertigstellung des Oder-Havel-Kanals (1914) erhielt Lehnitz Anschluss an das Berliner Wasserstraßennetz. Nun konnten Ausflugsdampfer den Ort ansteuern und immer mehr wohlhabende Berliner ließen sich im nunmehr schick gewordenen Lehnitz nieder. In dieser Zeit entstanden zahlreiche ansehnliche Villen. 1975 bezog die Nationale Volksarmee der DDR ein Objekt in dem Ort, heute ist Lehnitz Bundeswehrstandort. Inzwischen leben hier über 2000 Menschen, Lehnitz ist nach wie vor ein beliebter Erholungsort und ist von Berlin aus mit der S-Bahn zu erreichen.
Sehenswürdigkeiten
Am Lehnitzsee erwarten Sie herrliche Sandstrände, die im Sommer zum Baden einladen. Dünen schmiegen sich an den See und in duftenden Kiefernwälder wird Ihr Landgang zu einem wahren Vergnügen! Genießen Sie einen erholsamen Spaziergang durch den Ort, bevor Ihre Flusskreuzfahrt
Sie in in den nächsten schönen Hafen führt. Die Lehnitzer Villen werden seit der Wiedervereinigung behutsam saniert und neue Lokale haben eröffnet. Wie schon zu Zeiten der Dampfschifffahrt, als Lehnitz zu einem renommierten Ausflugsziel avancierte, ist der Ort heute bei Kreuzfahrern wieder beliebt.
Wissenswertes
Durch den 1909 bis 1014 gebauten Oder-Havel-Kanal ist Lehnitz mit der Ostsee verbunden. Zum Kanal gehört die 1912 eingeweihte Lehnitz-Schleuse, die noch heute das größte Bauwerk der Region ist.

Eberswalde, Deutschland
Die brandenburgische Kreisstadt Eberswalde liegt 50 Kilometer nordöstlich von Berlin. Nördlich von Eberswalde verläuft der Oder-Havel-Kanal und mittig durchquert der Finowkanal die Stadt. Der Name der Stadt geht tatsächlich auf das männliche Wildschwein (Eber) zurück. „Everswolde“ wurde 1276 erstmals urkundlich erwähnt. Das in den umliegenden Wäldern seit jeher zuhauf lebende Wildschwein ist auch das Wappentier der Stadt. Im 18. Jahrhundert galt Eberswalde als Waldstadt und als Bade- und Luftkurort und entwickelte sich gleichzeitig zum Industriestandort. Seit der Wiedervereinigung werden die alten Industrieflächen saniert, das Stadtzentrum wurde ausgebaut und Eberswalde als Erholungsort wiederbelebt. Seit 1992 hat die Fachschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde ihren Sitz. Sie hat die Arbeit der ehemaligen Forstakademie wieder aufgenommen, die 1963 geschlossen worden ist. 2002 trug Eberswalde die zweite brandenburgische Landesgartenschau aus. In Eberswalde leben heute fast 39.000 Menschen.
Sehenswürdigkeiten
Ihre Kreuzfahrt bringt sie in eine reizende Kleinstadt, die sie vielleicht überraschen wird. Eberswalde bietet seinen Besuchern viel Wasser und Natur, interessante Geschichten und sehenswerte Orte. Das gepflegte Zentrum der Stadt besticht durch sanierte Altbauten und Neues,
das sich behutsam in das historische Eberswalde einfügt. Am Stadtrand liegt der Zoologische Garten Eberswalde, der über ein Tropenhaus verfügt und in dem Besucher, geschützt durch eine Glaswand, mitten durch das Löwengehege spazieren können. Auf dem Areal der Landesgartenschau von 2004 ist ein interessanter Landschaftspark entstanden, dessen Besuch sich lohnt. Dieser so genannte „Familiengarten“ liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Walzfabrik und verbindet Industrieromantik mit Gartenlust. Der „Eberkran“ im Familiengarten, eine wuchtige Stahlkonstruktion aus den 1950er Jahren, ist eines der Wahrzeichen von Eberswalde. Er kann bestiegen werden und verfügt über eine Aussichtsplattform. Eberswalde ist umgeben von herrlichen Landschaften und ausgedehnten Waldgebieten. Dazu gehört zum Beispiel das bekannte Biosphärenreservat Schorfheide. Die Stadt selbst ist mit ihren weitläufigen Naturschutzgebieten (271 Hektar) und ihren üppigen Waldflächen (fast 1500 Hektar) ungewöhnlich grün und ursprünglich. Ein Denkmal gesetzt wurde dem Berliner Konditor Gustav Louis Zietemann. Er ließ sich 1832 in der Stadt nieder und erfand 1842 den „Original Eberswalder Spritzkuchen“. Das Ursprungs-Rezept stammt wohl aus dm 17. Jahrhundert, in ganz Deutschland bekannt wurde das köstliche Schmalzgebäck aber erst als Eberswalder Spezialität.
Wissenswertes
In Eberswalde befindet sich der höchste Kanaldamm Europas. Der Ragöser Damm ist Teil des Oder-Havel-Kanals und gilt als technisches Baudenkmal. Die begehbaren Dämme zu beiden Seiten der Bundeswasserstraße haben eine Höhe von fast 30 Metern. Passiert ein Schiff diesen Kanalabschnitt, so gleitet es hoch über die Landschaft hinweg, was vom Tal aus gesehen für einen erstaunlichen Anblick sorgt. Der Damm wurde zwischen 1907 und 1911 errichtet, um den Höhenunterschied im Tal der Ragöse auszugleichen. Über eine Million Kubikmeter Boden wurden hierfür aufgeschüttet. Ungewöhnlich ist auch, dass in der Mitte des Damms der kleine Fluss Ragöse unter dem Schifffahrtskanal hindurchgeführt wird.
Die brandenburgische Kreisstadt Eberswalde liegt 50 Kilometer nordöstlich von Berlin. Nördlich von Eberswalde verläuft der Oder-Havel-Kanal und mittig durchquert der Finowkanal die Stadt. Der Name der Stadt geht tatsächlich auf das männliche Wildschwein (Eber) zurück. „Everswolde“ wurde 1276 erstmals urkundlich erwähnt. Das in den umliegenden Wäldern seit jeher zuhauf lebende Wildschwein ist auch das Wappentier der Stadt. Im 18. Jahrhundert galt Eberswalde als Waldstadt und als Bade- und Luftkurort und entwickelte sich gleichzeitig zum Industriestandort. Seit der Wiedervereinigung werden die alten Industrieflächen saniert, das Stadtzentrum wurde ausgebaut und Eberswalde als Erholungsort wiederbelebt. Seit 1992 hat die Fachschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde ihren Sitz. Sie hat die Arbeit der ehemaligen Forstakademie wieder aufgenommen, die 1963 geschlossen worden ist. 2002 trug Eberswalde die zweite brandenburgische Landesgartenschau aus. In Eberswalde leben heute fast 39.000 Menschen.
Sehenswürdigkeiten
Ihre Kreuzfahrt bringt sie in eine reizende Kleinstadt, die sie vielleicht überraschen wird. Eberswalde bietet seinen Besuchern viel Wasser und Natur, interessante Geschichten und sehenswerte Orte. Das gepflegte Zentrum der Stadt besticht durch sanierte Altbauten und Neues,
das sich behutsam in das historische Eberswalde einfügt. Am Stadtrand liegt der Zoologische Garten Eberswalde, der über ein Tropenhaus verfügt und in dem Besucher, geschützt durch eine Glaswand, mitten durch das Löwengehege spazieren können. Auf dem Areal der Landesgartenschau von 2004 ist ein interessanter Landschaftspark entstanden, dessen Besuch sich lohnt. Dieser so genannte „Familiengarten“ liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Walzfabrik und verbindet Industrieromantik mit Gartenlust. Der „Eberkran“ im Familiengarten, eine wuchtige Stahlkonstruktion aus den 1950er Jahren, ist eines der Wahrzeichen von Eberswalde. Er kann bestiegen werden und verfügt über eine Aussichtsplattform. Eberswalde ist umgeben von herrlichen Landschaften und ausgedehnten Waldgebieten. Dazu gehört zum Beispiel das bekannte Biosphärenreservat Schorfheide. Die Stadt selbst ist mit ihren weitläufigen Naturschutzgebieten (271 Hektar) und ihren üppigen Waldflächen (fast 1500 Hektar) ungewöhnlich grün und ursprünglich. Ein Denkmal gesetzt wurde dem Berliner Konditor Gustav Louis Zietemann. Er ließ sich 1832 in der Stadt nieder und erfand 1842 den „Original Eberswalder Spritzkuchen“. Das Ursprungs-Rezept stammt wohl aus dm 17. Jahrhundert, in ganz Deutschland bekannt wurde das köstliche Schmalzgebäck aber erst als Eberswalder Spezialität.
Wissenswertes
In Eberswalde befindet sich der höchste Kanaldamm Europas. Der Ragöser Damm ist Teil des Oder-Havel-Kanals und gilt als technisches Baudenkmal. Die begehbaren Dämme zu beiden Seiten der Bundeswasserstraße haben eine Höhe von fast 30 Metern. Passiert ein Schiff diesen Kanalabschnitt, so gleitet es hoch über die Landschaft hinweg, was vom Tal aus gesehen für einen erstaunlichen Anblick sorgt. Der Damm wurde zwischen 1907 und 1911 errichtet, um den Höhenunterschied im Tal der Ragöse auszugleichen. Über eine Million Kubikmeter Boden wurden hierfür aufgeschüttet. Ungewöhnlich ist auch, dass in der Mitte des Damms der kleine Fluss Ragöse unter dem Schifffahrtskanal hindurchgeführt wird.
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| Termin | |
|---|---|
| Innenkabine | --,- € |
| Außenkabine | 2.349,00 € |
| Balkonkabine | --,- € |
| Suite | --,- € |


