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Cuxhaven, Deutschland

Allgemeine Informationen
Seit den frühen 1970er Jahren winken das Maskottchen „Jan Cux“, ein in blau gekleideter Matrose und seine blonde Freundin „Cuxi“ den Besuchern Cuxhavens fröhlich zu. Doch die Geschichte der Hafenstadt an der Elbmündung, der nördlichsten Spitze Niedersachsens, geht viel weiter zurück. Bis zur Umsetzung des Groß-Hamburg-Gesetzes 1937 gehörte Cuxhaven vom 13. Jahrhundert an zu Hamburg, die nordwestlich vor Cuxhaven liegende Nordseeinsel Neuwerk gehört bis heute zur Hansestadt. Durch die besondere Lage Cuxhavens und die enge Beziehung zu Hamburg entwickelten sich auch die beiden bedeutendsten Wirtschaftszweige der Stadt: die Fischerei und der Hafen allgemein, sowie der Tourismus. Die ältesten Funde, Urnen und ein Großsteingrab, sind auf 4000 v. Chr. datiert. Im Laufe seiner Geschichte hat sich Cuxhaven immer wieder als wichtiger Seestützpunkt bewährt. Seit 1394 war es ein hamburgischer Stützpunkt gegen die Piraterie und ein Schutzhafen. Nach der Reichseinigung wurde Cuxhaven 1883 zum Marinestützpunkt, das Fort Kugelbake kontrollierte zusammen mit anderen Festungen die Zufahrt zum Nord-Ostsee-Kanal. Von 1889 an starteten die Linien- und Kreuzfahrtschiffe der Hamburg-Amerika-Linie von Cuxhaven aus.


 

Sehenswürdigkeiten
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kugelbake, ein hölzernes Seezeichen, welches die Grenzlinie für die Binnenschifffahrt markiert. Nicht weniger bekannt ist sicher der ehemalige Anleger, die Elbpromenade „Alte Liebe“, an welcher auch das ehemalige Feuerschiff „Elbe 1“ festgemacht hat. Hiesige Legenden erzählen die Geschichte der „Alten Liebe“, eine weitere Sage berichtet gar vom „Teufel in der Elbe“. Das Wattenmeer und die Sand- und Grünstrände gehören genauso zu den Naturschönheiten der Umgebung wie die Altenwalder Heidelandschaften. Hier lebt in einzigartigen Biotopen ein Vielzahl von Meeresvögeln. Auf Schloss Ritzebüttel und im Fort Kugelbake können Sie der Geschichte Cuxhavens näher kommen, genau wie im Stadtmuseum. Diverse historische Grabhügel, Ringwallanlagen, Moorgräber und eine Megalithanlage sind in den eingemeindeten Ortschaften zu sehen. Aus der Ferne bestaunen können Sie die größte existierende Windkraftanlage der Welt, nach dem 1987 demontierten Growian. Die vielen Museen der Stadt beschäftigen sich vor allem mit den vielfältigen Aspekten der Seefahrt, wie z.B. das Fischereimuseum, die private Sammlung des Schiffsmuseums Duhnen mit dem größten Buddelschiff der Welt, das U-Boot-Archiv in Altenbruch, das Wrackmuseum und die historische Auswanderungsanlage der Hapag-Hallen. Dem norddeutschen Dichter vieler bekannter, pfiffiger Reime ist das Joachim-Ringelnatz-Museum gewidmet.


 

Wissenswertes
Versuchen Sie sich im „Krabben pulen“! Es ist gar nicht so einfach die kleinen Garnelen, die noch auf den Kuttern direkt nach dem Fang gekocht werden, aus ihren Panzern zu befreien. Dafür schmecken selbst gepulte Krabben umso besser! Wer nicht so viel Geduld hat, sollte sich den Genuss dieser regionalen Delikatesse trotzdem nicht entgehen lassen und auf bereits geschälte Krabben zurückgreifen.


Landessprache
Deutsch


Währung
Euro