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Chios, Griechenland

Allgemeine Informationen
Chios gehört zu den ostägäischen Inseln und ist der ionischen Küste Kleinasiens vorgelagert. Sie ist mit etwa 53.000 Einwohnern die fünftgrößte Insel Griechenlands. Ihre Landschaft ist hauptsächlich gebirgig. Im Norden der Insel ragt das Pelinneo Gebirge mit dem 1297 Meter hohen Profitis Ilias hervor. Die Insel ist seit über 5000 Jahren bewohnt. Die in den Höhlen von Agios Gala gefundenen Spuren lassen sich auf ca. 3000 v. Chr. datieren. Um 700 v. Chr. begann die Blütezeit der Insel, allerdings fand ihr Wohlstand mit der Ausdehnung des Persischen Reiches im Jahr 512 v. Chr. ein jähes Ende. Bis in das frühe 16. Jahrhundert wechselte der Besitz Chios’ immer wieder. Am 3. April 1881 zerstörte ein Erdbeben große Teile der gesamten Insel. Erst in den Jahren 1911 bis 1913 wurde die Insel von Griechen neu besiedelt und fiel 1912 wieder unter griechische Staatshoheit. Die jährliche Durchschnittstemperatur auf Chios liegt bei 17,5 °C, die Temperaturen im Sommer können dann bis etwa 27 °C ansteigen.


 

Sehenswürdigkeiten
Chora, die moderne Hauptstadt Chios’, hat dem Besucher neben den wunderschönen Stränden im Umland unter anderem Korais Bibliothek, das archäologisches Museum und das byzantinische Museum zu bieten. Die mittelalterliche Altstadt von Chora ist gut erhalten. Ihre kieselgepflasterten Innenhöfen und kunstvoll verzierten Zisternen zeugen heute noch von der Herrschaft der Genuesen. In den engen, altertümlichen Gassen von Chora befinden sich viele kleine Tavernen und Cafés. Zu einem ausgiebigen Besuch der Altstadt sollte natürlich auch die Festungsanlage To Kastro aus dem zehnten Jahrhundert gehören. Sie beherbergt das Giustiniani Museum, in welchem man die archäologischen Funde aus der byzantinischen Zeit besichtigen kann. Das von dem byzantinischen Kaiser Konstantin IX. Monòmachos gegründete Kloster Nea Moni ist ebenfalls ein beliebter Anlaufpunkt für Besucher. Das heute von Nonnen bewohnte Kloster wirkt wie eine Festung. Gleich neben dem Klostertor werden in Wandschränken Gebeine und Schädel von Mönchen gezeigt. In die Antike zurückversetzt fühlt man sich, wenn man dem Dorf Pyrgi einen Besuch abstattet. Die Häuser des festungsartig angelegten Ortes sind alle mit schwarzen, geometrischen Figuren geschmückt. Der Grund für diese besondere Dekoration, die als Ksistra bezeichnet wird, ist bis heute unbekannt. Besuchen Sie auch Mesta, das schönste und am besten erhaltene Mastixdorf und probieren Sie den Souma, ein starkes alkoholisches Getränk welches nur hier hergestellt wird.


 

Wissenswertes


Landessprache
Griechisch


Währung
Euro